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Waisenhaus „COLK“ – Panacea World

Waisenhaus COLK

Als wir das erste mal im Waisenhaus COLK waren, hat es uns den Boden unter den Füßen weg gezogen. Wir haben uns dazu entschlossen dort sofort zu helfen. Als erstes haben wir den Kindern die aus Deutschland mitgebrachten Anziehsachen gegeben. Danach sind wir sofort zu einem sog. Großmarkt gefahren und haben die nötigsten Lebensmittel gekauft.

In dem Waisenhaus leben derzeit 105 Kinder im Alter von 5 Tagen bis 18 Jahren. Manche von ihnen schon ihr leben lang. Nachdem sie das 18 Lebensjahr vollendet haben, müssen sie das Waisenhaus verlassen und leben dann meistens auf der Straße.

Schlafräume

In dem Waisenhaus gibt es 3 Schlafräume mit sage und schreibe 12 Stockbetten in einem ziemlich maroden Zustand. Die Matratzen sind mit Urin durchtränkt und es kommt ein beißender Geruch aus den Zimmern. In einem der Zimmer gibt es nicht einmal ein richtiges Fenster, sondern nur Lüftungsschlitze. In dem anderen Zimmer ist das Dach defekt und es regnet rein. Kinder die keinen Schlafplatz im Bett finden, müssen auf dem nackten Boden schlafen. Bettzeug und Bettbezüge sind kaum vorhanden und wenn dann sehr alt und spröde.

Lebensmittel

Den Kindern fehlt es an allem. Aber am meisten fehlen die Lebensmittel. Wir haben den Kindern erst einmal gefrorenen und gesalzenen Fisch, Hühnchen, Reis und Öl geholt. Leider alles Importware aus Europa und Asien, aber darauf kommen wir beim Thema Landwirtschaft nochmal zurück. Wichtig für die Kinder war auch ein riesen Sack FUFU zu kaufen. Dies ist Mehl aus der im Kongo angebauten Manjok Pflanze und gehört zu den Grundnahrungsmitteln als Sättigungsbeilage.

Und glaubt nicht, nur weil es das ärmste Land der Welt ist, dass die Lebensmittel dort erschwinglich sind. Importlebensmittel kosten das selbe wie in Europa. Dem Waisenhaus fehlen regelmäßige Spenden, um dies finanzieren zu können.

„Küche“

Wie ihr sehen könnt, wird mit den einfachsten Mitteln das Essen zubereitet. Die Frauen, die dort Ehrenamtlich arbeiten, kochen auf kleinen Feuerstellen am Boden in noch kleineren Räumen. Es fehlt an Töpfen und Pfannen um Essen für alle gleichzeitig zubereiten zu können. So müssen die Kinder in Etappen essen. Das ist aber auch den mangelnden Tellern zuzuschreiben. Die Kinder „müssen“ mit den Fingern Essen, weil es kein Besteck gibt. Das Wasser zum Abspülen kommt nicht aus dem Hahn, sondern muss von den Kindern in Kanistern aus einem Brunnen geholt werden. Die Hygienischen Bedingungen sind, sagen wir mal, nicht die besten.

Strom + Wasser

Bei unserem Besuch hat sich heraus gestellt, dass es keinen Strom im Waisenhaus gibt. Der einzige Stromgenerator den es gibt ist defekt. Wir haben einen Mechaniker beauftragt ihn zu reparieren. Beim nächsten Besuch kaufen wir einen neuen. Dies ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, weil die Kosten für den Sprit immens hoch sind und der Generator deshalb max. 1 Stunde am Tag in Betrieb ist. Viel besser wäre hier eine Photovoltaikanlage, die im Zuge der Dacherneuerung installiert werden kann. Die Sonne liefert 12 Stunden Strom, der in Akkus gespeichert werden kann. Auch muss der Hygiene wegen eine Wasserrohrinstallation erfolgen. Alles Wasser muss aus einem Brunnen von den Kindern in Kanistern geholt werden. Gewaschen wird sich dann in einer Schüssel.

Fazit der mehreren Besuche dieses Waisenhauses ist, es fehlt einfach an allem. Die Kinder müssen hungern, weil kein Geld für Lebensmittel da ist. Sie sitzen in schlecht belüfteten Räumen. Sie müssen auf dem kalten, harten Boden schlafen. Die Kinder haben keinen Storm und sitzen im dunkeln. Sie können sich nicht richtig waschen. Sie haben kein Spielzeug und auch keine Bücher. Es fehlt an Lehrmaterialien und die Möglichkeit die Kinder zu unterrichten. Das Dach ist kaputt und es regnet rein. Die zu wenigen Betten sind marode und es gibt kaum Bettzeug und Bettwäsche. Gegessen wird mit den Fingern weil es kein Besteck gibt. Teller, Töpfe und Pfannen sind Mangelware. Alles in allem ist es eine Menschenunwürdige Behausung.

Die Kinder brauchen Eure Hilfe!!! Sie möchten nicht mehr hungern!!! Auch diese Kinder haben es verdient Kind zu sein!!!

Wir werden jeden einzelnen Cent der Spenden an die Kinder weiter geben! Bei uns werden die anderen Kosten aus unserer eigenen Tasche getragen. Gebt den Kindern eine Chance!!!

Hier könnt Ihr den Kindern mit einer Patenschaft helfen

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